Das Buch »Kapitalismus aufheben«

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► Bonuskapitel: Kritik bestehender Transformationskonzepte (Erik Olin Wright, Akademie Solidarische Ökonomie, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen)

Im ersten Buch versuchen wir einen großen Bogen zu schlagen, wie wir heute über Utopie und Transformation sprechen können. Wir diskutieren die Probleme von Reform und Revolution, weshalb Konstruktion wichtig ist, warum über Utopie zu sprechen notwendig ist und nicht vorschreibend sein muss, wie eine Gesellschaft jenseits von Kapitalismus und Staatssozialismus aussehen könnte und wie wir dort vielleicht hinkommen. Es ist im VSA Verlag erschienen. 

Einzelne Kapitel


Stefan und Simon erzählen über den Schreibprozess und die Motivation des Buches.

Simon und Stefan sprechen über einige der Kerngedanken des Buches.


Mehr Material findet ihr unter den Rubriken Kritik, Utopie und Transformation, auf unserem Youtube-Channel Kritik, Utopie und Transformation, und auf de Blog Keimform.de gibt es immer wieder neuere Diskussionshäppchen.


Rezensionen des Buches

Annette Schlemm begründet in einer Serie von Blogbeiträgen, warum sie das Buch nicht als als den „großen Wurf“ betrachten kann. Die ausführliche Auseinandersetzung habe sie dazu gebracht, die »eigenen Positionen aus einer vorher noch vorhandenen Vagheit zu befreien«.

Antje Schrupp schrieb für die Graswurzelrevolution eine Rezension und hofft, das Buch könne als Anlass dienen, „innerhalb der Linken über solche prinzipiellen Fragen wieder [zu] diskutieren und unsere eigenen Unternehmungen am Ziel einer wirklichen Gesellschaftstransformation zu messen“. Am Buch selbst kritisiert sie die inkonsequente Integration einer feministischen Kritik an Marx und ein Menschenbild, das zu sehr auf vereinzelte Freiheit statt auf Sicherheit und Sorge blickt.

Silke Helfrich schrieb im »CommonsBlog« eine Kurzrezension und hebt hervor, dass Utopien ein »solides kategoriales Fundament« brauchen – was das Buch biete.

Alexander Baltosée schrieb in »ökoligenta – das Wandelnetz« eine Rezension und spricht eine »dringende Empfehlung und essentielle Lektüre« für alle aus, die bereits »transformierend engagiert sind bzw. es gern sein möchten«. Der Beitrag wurde von der Rostocker Plattform  »Stadtgestalten« übernommen.

Christian Schorsch schrieb eine lange Rezension, die er auch als Flyer gestaltet und verteilt hat. Eine Kurzfassung des Textes ist in der anachosyndikalistischen Zeitung »Direkte Aktion« erschienen. Eine weitere Fassung erschien im Neuen Deutschland (dito bei Freihandelpressespiegel), in der OYA und in der Umweltzeitung »Der Rabe Ralf« der Grünen Liga Berlin.

Holger Marks schreibt in »Direkte Aktion« eine mehrteilige, lange »Skizze eines konstruktiven Sozialismus« (Teil 1Teil 2Teil 3), in dem auch unser Buch anerkennt, aber auch kritisiert, da es auf die Praxisfrage nicht wirklich antworten kann und die eigene Nähe zu anarcho-syndikalistischer Theorietradtion nicht reflektiert.

Markus Euskirchen schrieb eine Doppel-Rezension für den Blog »Mehring1« des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung, in dem er »Kapitalismus aufheben« mit dem Buch »Der Implex« von Dietmar Dath und Barbara Kirchner verglich.

Holger Roloff schrieb in »Hauptsache Commons« eine Rezension und ist der Meinung, dass »Kapitalismus aufheben« »das progressivste Buch überhaupt [ist], welches es aktuell zu diesem Themenkomplex gibt«.

Christian Siefkes formulierte auf keimform.de eine Doppelkritiksowohl an der Aufhebungs- wie der Keimformtheorie (Kapitel 3 und 7 im Buch).

Brigitte Kratzwald schrieb eine Rezension für die Oktoberausgabe des Monatsmagazins »Contraste – Zeitung für Selbstorganisation« (hier als PDF).

Interviews

Tomasz Konicz hat uns für das Online-Magazin Telepolis interviewt: »Wir hoffen, dass ein wissenschaftliches Denken über Utopie möglich wird«.

Haroldo Schistek hat das Telepolis-Interview auf portugiesisch übersetzt: »Esperamos que seja possível um pensamento científico sobre utopia« – herzlichen Dank!

Christopher Wimmer hat Simon für die Wochenzeitung Jungle World interviewt: »Herrschaft verlernen«.